Therapierisiken

Geringe Risiken der Kinderwunschtherapie liegen in den körperlichen Eingriffen (Hormongaben, Blutentnahmen, Punktion).

Die Gabe von Hormonpräparaten führt bei einigen wenigen Frauen zu Nebenwirkungen, wie z.B. Störungen im Magen-Darm-Bereich,  Blähungen, Kopfschmerzen, Benommenheit, Depressionen und Brustbeschwerden.

Von größerer Bedeutung ist dagegen das Risiko einer Überstimulation. Beim Überstimulationssyndrom (OHSS) kommt es zu einer deutlichen Vergrößerung der Eierstöcke, zu Unterbauchschmerzen und zu einem ungewollt hohen Östrogenspiegel, der zu einer vermehrten Gefäßdurchlässigkeit und damit zu einem hohen Thromboserisiko führen kann. Diese Symptome sind jedoch gut zu behandeln und bilden sich wieder vollständig zurück. Außerdem kann durch erfahrene Ärzte die Entstehung oftmals schon im Ansatz erkannt und vermieden werden.

Das Risiko für eine Eileiterschwangerschaft ist wie bei einer natürlichen Schwangerschaft ebenfalls gegeben.

Da aufgrund des im Regelfall höheren Alters der Patientin oft mehr als ein Embryo übertragen wird, ist das Risiko für eine Mehrlingsschwangerschaft im Vergleich zur natürlichen Befruchtung erhöht. Letztendlich bestimmen Sie, wie viele Embryonen übertragen werden, wir beraten Sie. Wenn zwei Embryonen übertragen werden, ist der Eintritt einer Drillingsschwangerschaft äußerst selten.