Das MIF

Mindener Institut für Fortpflanzungsmedizin

Das Mindener Institut für Fortpflanzungsmedizin (MIF) ist hervorgegangen aus dem Fertilitätszentrum Ostwestfalen-Lippe (FOWL). Dieses wurde im Oktober 1997 als Gesellschaft bürgerlichen Rechts gegründet. Heutige Gesellschafter sind Herr Dr. med. Michael Dumschat, Herr Dr. med. Ralf Menkhaus und Frau Dr. med. Stefanie Strunk.

Im Mindener Institut für Fortpflanzungsmedizin werden Leistungen erbracht, die nicht Gegenstand der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) sind. Hierzu gehört z.B. die Kryo-Konservierung von Spermatozoen (z.B. bei Hoden-Tumor-Patienten unmittelbar vor Beginn einer Chemotherapie). Fallen bei einer IVF-Therapie überzählige Oozyten an, so können diese im Vorkern-Stadium im Kryo-Labor des MIF tiefgefroren gelagert werden, um der Patientin ohne erneute Follikelpunktion eine zweite Chance zur Herbeiführung einer Schwangerschaft zu geben.

Außerdem werden im MIF Dienstleistungen im Laborsektor für niedergelassene Ärzte angeboten. Nähere Informationen gibt es auch unter der Rubrik Infos für Ärzte. Bei Interesse wenden Sie sich gerne direkt an Herrn Dr. med. Michael Dumschat.

fertiprotekt-logoWeiterhin gibt es im MIF die Möglichkeit der Vitrifikation. Hierunter versteht man die sehr schnelle Kryokonservierung von Eizellen. Es besteht damit die Möglichkeit, auch unbefruchtete Eizellen tiefzufrieren, was mit der langsamen Kryokonservierung nur mit sehr mäßigen Erfolgen möglich ist. Wichtig kann dieses sein für Patientinnen, die wegen einer Krebserkrankung mit Chemotherapie oder Bestrahlung behandelt werden müssen, vorher noch Eizellen einfrieren lassen möchten, aber noch keinen Partner haben (www.fertiprotekt.de). Auch können Frauen, die ihren Kinderwunsch erst später erfüllen möchten, Eizellen „auf Vorrat“ einfrieren lassen, um nicht später vor dem Problem zu stehen, dass dann keine oder nur qualitativ schlechte Eizellen zur Verfügung stehen (Eizell-Banking).