Wie Leben entsteht

DER WEIBLICHE ZYKLUS

In den Eierstöcken einer Frau reifen während der ersten Hälfte des weiblichen Zyklus ca. 1-3 Eizellen heran. Dieser Vorgang wird durch Hormonausschüttungen aus der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) gesteuert. Durch Ausschüttung des Follikelstimulierenden Hormons (FSH) wird die Reifung der Eizelle in einem Eibläschen (Follikel) angeregt. Das Eibläschen selbst bildet weibliche Geschlechtshormone (Östrogene), die wiederum für den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) verantwortlich sind. In der Zyklusmitte schüttet die Hypophyse vermehrt luteinisierendes Hormon aus, woraufhin die Eihülle platzt (Eisprung, Ovulation). Durch diesen Vorgang wird das Austreten der Eizelle aus dem Eierstock bewirkt.

Die Eizelle wird im Regelfall von einem der beiden Eileiter aufgenommen.

Während ihrer Wanderung durch den Eileiter in Richtung Gebärmutter ist die Eizelle für einen kurzen Zeitraum von ca. 2-5 Stunden nach der Ovulation befruchtungsfähig.

Die leere Hülle des Eibläschens wird zum sogenannten Gelbkörper (Corpus luteum), welcher in den folgenden Tagen durch die Ausschüttung von Östrogenen und Progesteron auf die Gebärmutterschleimhaut einwirkt und sie auf die mögliche Einnistung eines Embryos vorbereitet.